
Livingloud
Tagebuch eines Audioten. Ähnlich verrückt oder einfach neugierig? Schön.
Zum Nachlesen:
Zur Sache, Schätzchen
Keine Lust auf langes Gesabbel? Direkt zum Wesentlichen gehts hier:
Und sonst so?
Immer noch nicht genug? Na von mir aus...
Schallplattenwaschmaschine
Oh Mann...
Was hat der denn jetzt schon wieder vor? Für Nicht-Analogies eine kurze Einleitung:
Ich mag Miles Davis, und am Liebsten alte Originalplatten. Nach 50 Jahren sehen die auch
bei guter Pflege aus wie... naja. Staubig, beidseitig nikotinbeschichtet und voller
Klebefinger. Deshalb knistert und knackst es beim Abspielen. Das wolln wir ja nicht.
Ausserdem leben die Diamanten im Tonabnehmer länger, wenn sie in sauberen Rillen rumflutschen
dürfen und keine Staub-und Fettberge aus dem Vinyl fräsen müssen. Um ne LP zu reinigen, gibts
tatsächlich und ernsthaft fertige Maschinen, die man im Hifiladen kaufen kann. Ich will aber eine,
die genauso ist, wie ich will, wenn Ihr versteht. Da hilft nur: selbermachen.
Aufbau
Ich habe mich für nen Punktsauger entschieden. Und ins Pflichtenheft hab ich genommen:
leise (richtig leise. LP waschen während ich ne andere höre)
keine externen Flüssigkeitsbehälter
sichtbares Auffanggefäss
Pumpe und Bürste zur Auftragung des Reinigers
irgendwie integriertes Arbeitslicht
nen Deckel fürs Ganze
...und ein paar Kleinigkeiten mehr. Als Privatperson darf man ja hemmungslos kopieren, und so
werde ich mich eng an die Keith Monks anlehnen, die ich optisch allerdings für absolut
wohnzimmeruntauglich halte. Und genau da soll sie ja hin.
Was ich nicht will: nen umgebauten alten Plattenspieler voller Schläuche und Klebeband in einer
hässlichen Spanplattenkiste. Und was ich auch nicht will: Ständig basteln und mich über meinen
Pfusch ärgern. Dann kann ich ja ne fertige Maschine kaufen :-)
...das hier ist ein echtes Langzeitprojekt. Also Geduld bitte.